Holz­skulp­tu­ren von Erhard Sei­ler

Aus­stel­lungs­ta­ge

Die Aus­stel­lung ist nicht an allen Tagen geöff­net. Die Öff­nungs­ta­ge sind als eige­ne Ver­an­stal­tun­gen auf Face­book gelis­tet. Dar­über hin­aus kön­nen tele­pho­nisch Grup­pen­ter­mi­ne ver­ein­bart wer­den.


Bedroht ist die Welt haupt­säch­lich durch den Men­schen. Die weit­ge­hend unge­brems­te Aus­beu­tung der Res­sour­cen auf die­ser Welt hat inzwi­schen selbst­zer­stö­re­ri­sche Dimen­sio­nen erreicht. Aber die Welt bzw. die Natur schlägt auch zurück. Man den­ke nur an Tsu­na­mi, Glet­scher­schmel­zen, Tro­cken­heit, Berg­stür­ze, Wir­bel­stür­me etc. Alles ver­stärkt durch den men­schen­ge­mach­ten Kli­ma­wan­del, der aller­dings für eini­ge, lei­der ein­fluss­rei­che Igno­ran­ten immer noch negiert wird.

Aber Men­schen bedro­hen auch Men­schen, ins­be­son­de­re durch Krie­ge, Ter­ror, reli­giö­sen Fana­tis­mus und das brand­ge­fähr­li­che Dro­hen mit dem „red but­ton“.

Den Holz­bild­hau­er Erhard Sei­ler beschäf­ti­gen die­se Fra­gen eben­falls. Er zeigt in die­ser Aus­stel­lung, wie er dem The­ma „Bedroh­te Welt“  in sei­nen Wer­ken Aus­druck ver­leiht.

Bio­gra­fie von Erhard Sei­ler, Lud­wigs­ha­fen

  • Gebo­ren 22.9.1940 in Bres­lau
  • 1962 – 1971: Che­mie­stu­di­um und Pro­mo­ti­on in Frei­burg i. Br.
  • 1971 – 2003: Indus­trie­tä­tig­keit
  • Seit 2009: Beschäf­ti­gung mit der Holz­bild­haue­rei, Auto­di­dakt mit hand­werk­li­cher Erfah­rung in der Holz­be­ar­bei­tung, Inspi­ra­ti­on durch Arbei­ten von David Nash, GB
  • 2013 – 2018: Meh­re­re Ein­zel- und Grup­pen­aus­stel­lun­gen in der Metro­pol­re­gi­on Rhein-Neckar

Mei­ne Inten­si­on ist es, abs­trak­te Begrif­fe, Gefüh­le und Gedan­ken wie Melan­cho­lie, Neu­gier, Hoch­mut, Stil­le, Bedro­hung, Stolz, Har­mo­nie, Hoff­nung, Angst etc. durch die Form­ge­bung und Ober­flä­chen­ge­stal­tung des Hol­zes aus­zu­drü­cken. Natür­lich gelingt das nie so ein­deu­tig wie bei der Dar­stel­lung eines Gegen­stan­des. Es lässt viel­mehr Raum für die Fan­ta­sie des Betrach­ters. Mei­ne weit­ge­hend abs­trak­ten For­men ver­lei­ten den­noch zur Suche nach einem Gegen­stand dahin­ter. Daher ist es mir wich­tig, mei­ne Gedan­ken zu jedem mei­ner „Gedan­ken­ge­bil­de“ zu for­mu­lie­ren und dem Betrach­ter als Inter­pre­ta­ti­ons­hil­fe anzu­bie­ten, ohne jedoch sei­ne Fan­ta­sie ein­engen zu wol­len.