Ves­ti­ges of Exis­tence (Über­bleib­sel des Seins)

Stre­etart-Frot­ta­gen „Street­work“ · Spel­äo-Gra­phik und Spel­äo-Graf­fi­ti

Aus­stel­lungs­ta­ge

Die Aus­stel­lung ist nicht an allen Tagen geöff­net. Die Öff­nungs­ta­ge sind als eige­ne Ver­an­stal­tun­gen auf Face­book gelis­tet. Dar­über hin­aus kön­nen tele­pho­nisch Grup­pen­ter­mi­ne ver­ein­bart wer­den.


Die Male­rei auf Höh­len­wän­de ist das ältes­te Zeug­nis der Bild­dar­stel­lung des Men­schen. Hier doku­men­tier­te er die Vor­komm­nis­se sei­nes z. T. vor über 40000 Jah­re zurück­lie­gen­den All­tags und direk­ten Lebens­wir­kungs­raums.
Unter Ver­wen­dung von Pig­men­ten und Bin­de­mit­teln hin­ter­ließ er erst­mals blei­ben­de Spu­ren aus sei­ner Anthro­po­sphä­re, die ers­ten Zeug­nis­se abs­trak­ten (sym­bo­li­schen) Den­kens.

Mit den Spel­äo – Gra­phik-Wer­ken (Spel­äo = Höh­le, Gra­phik = Zeich­nung) möch­te ich an die­se frü­he Art der künst­le­ri­schen Kom­mu­ni­ka­ti­on und figu­ra­ti­ven Bild­spra­che anknüp­fen.

Tech­nik

Auf Kork­plat­ten wur­den mit Pas­tell und Krei­de Tie­re, Zei­chen oder Hän­de auf­ge­bracht, die den Abbil­dun­gen frü­her Höh­len­ma­le­rei­en (Ritua­le, All­tags­sze­nen der Jagd o. ä.) nach­emp­fun­den sind.

Die Künst­le­rin Chris­ti­ne Hoh­mann beschäf­tigt sich neben diver­ser Inter­ak­tio­nen und Pro­jek­ten( Bei­spie­le sind u. a. die Kul­tur­som­mer­pro­jek­te „Drei Tage zel­len­ver­haf­tet“, 2000 und „ost­preus­sen­stras­se24-28“, 2009), die sie selbst initi­iert und orga­ni­siert hat, auch in der Male­rei vor­wie­gend mit inter­ak­ti­ver Kom­mu­ni­ka­ti­on.
Das The­ma der per­ma­nen­ten Suche nach Indi­vi­dua­ti­on, Selbst­wer­dung und Selbst­be­stim­mung des Indi­vi­du­ums in sei­ner Umge­bung, greift sie ein­drucks­voll u. a. in den Seri­en „Spel­äo – Gra­phik“ und „Spel­äo – Graf­fi­ti“ auf.
Schon in frühs­ter Vor­zeit war es dem Indi­vi­du­um ein gro­ßes Anlie­gen, sich zu ver­ba­li­sie­ren und aus der Mas­se her­aus­zu­tre­ten und blei­ben­de Spu­ren zu hin­ter­las­sen, in dem es sich durch Mar­kie­run­gen, Zei­chen und Zeich­nun­gen expo­nier­te.

Kurz-Bio­gra­phie

Aus­bil­dung u. a.

  • Aka­de­mie der Frei­en Kunst­aka­de­mie Ber­lin, Ber­lin
  • Ute Wöll­mann, Aka­de­mie für Male­rei, Ber­lin
  • Prof. Gün­ther Meck, Fach­hoch­schu­le für Gestal­tung Mann­heim, Mann­heim
  • Euro­päi­sche Kunst­aka­de­mie Trier, Trier

Inter­ak­ti­ve Pro­jek­te

  • Kul­tur­som­mer­pro­jekt Inter­ak­ti­on Tele­fon­zel­le „Zel­len­ge­sprä­che“, Wit­tels­bach­platz Lud­wigs­ha­fen
  • Kul­tu­rel­le Land­par­tie „Wun­der­punk­te im Wend­land“ aus­ge­rich­tet vom Land Nie­der­sach­sen, Satemin, Nie­der­sach­sen
  • Betei­li­gung am Rhein-Ufer-Deich-Pro­jekt in Altrip, Rhein­land-Pfalz
  • Kul­tur­som­mer­groß­pro­jekt Abriss­haus – Pro­jekt „ost­preus­sen­stras­se24-28 Raum­Um­ge­stal­tung“ , Lud­wigs­ha­fen
  • Kul­tur­som­mer­pro­jekt „open­Art“ , Altrip, Rhein­land-Pfalz

Ein­zel – und Grup­pen­aus­stel­lun­gen in Aus­wahl u. a.

  • L´Atelier d´ORCAA Chenô­ve, Bour­go­gne Frank­reich Freie Kunst­aka­de­mie, Ber­lin
  • Gale­rie Jor­dan, Pots­dam Kam­mer­spie­le, Klein­mach­now
  • Neu­markt Gale­rie, Köln Regus Gale­rie, Düs­sel­dorf
  • Book Fair, Frank­furt a. Main Book Fair, Leip­zig
  • Kunst­weg “Wun­der­punk­te im Wend­land“, Satemin Euro­päi­sche Kunst­aka­de­mie, Trier
  • Rhein­land-Pfäl­zi­scher Land­tag, Mainz His­to­ri­sche Schin­kel-Kir­che, Pet­zow
    Bür­ger­haus Tel­tow, Tel­tow Oden­wäl­der Kunst­mes­se, Buchen/Odenwald

Prä­sen­ta­tio­nen und Bene­fiz Ver­an­stal­tun­gen

  • Bene­fiz Ver­an­stal­tung gemein­sam mit der Bür­ger­stif­tung Ber­lin in Ber­lin und Klein­mach­now, Bran­den­burg
  • Bene­fiz Ver­an­stal­tung mit dem Rota­ry Club Fran­ken­thal
  • Prä­sen­ta­tio­nen anläss­lich des Welt­frau­en­ta­ges 2003 und 2005 in Mut­ter­stadt und Altrip
  • Prä­sen­ta­ti­on anläss­lich einer Bene­fiz Ver­an­stal­tung in der his­to­ri­schen Schin­kel-Kir­che in Pet­zow bei Wer­der, Bran­den­burg
  • Prä­sen­ta­ti­on anläss­lich des Tages „Nein zur Gewalt an Frau­en“ in der Kreis­ver­wal­tung des Rhein-Pfalz-Krei­ses, Ludwigshafen/Rhein

Mit­glied der Grup­pe Künst­ler „Kunst­fa­ser“
Öffent­li­che und pri­va­te Ankäu­fe im In – und Aus­land

Lite­ra­tur

Von der Künst­le­rin erschie­nen ist unter dem Pseud­onym „Clai­re Hep­pen­hei­mer“ der Vers-Band „IDAD“ bei DiVer­Se und wei­te­re Gedich­te in der Antho­lo­gie „Lyrik Heu­te“ beim Czer­ny-Ver­lag, Hocken­heim.
Eben­so ver­öf­fent­licht sind im Eigen­ver­lag ver­schie­den Kurz­ge­schich­ten und Essays, wie u. a. „Zel­len­ge­sprä­che von Mi – Fr drei Tage zel­len­ver­haf­tet“ oder „lost Pla­ces – still ali­ve“.

Die Künst­le­rin und ihre Wer­ke

Die Künst­le­rin Chris­ti­ne Lui­se Hoh­mann beschäf­tigt sich neben diver­ser Inter­ak­tio­nen und Pro­jek­ten, die sie selbst initi­iert und orga­ni­siert ( Bei­spie­le sind u. a. die Kul­tur­som­mer­pro­jek­te „Drei Tage zel­len­ver­haf­tet“, 2000 und „ost­preus­sen­stras­se24-28“, 2009), auch in der Male­rei vor­wie­gend mit inter­ak­ti­ver Kom­mu­ni­ka­ti­on.
Das The­ma der per­ma­nen­ten Suche nach Selbst­wer­dung und Selbst­be­stim­mung des Indi­vi­du­ums in den städ­ti­schen Bal­lungs­räu­men, greift sie ein­drucks­voll in ihren Wer­ken auf.
Die pla­ka­tier­te Groß­stadt mit ihrer Anony­mi­tät, Lee­re und Ver­ein­sa­mung des Ein­zel­nen, die bis hin zur De – Indi­vi­dua­ti­on füh­ren kann, ist dort in anschau­li­cher Wei­se visua­li­siert. Eben­so ein­drucks­voll wird aber auch der Kon­trast hier­zu, das pul­sie­ren­de Leben in den urba­nen Kon­glo­me­ra­ten, die kon­struk­ti­ven Sei­ten der Groß­stadt, demons­triert.
Aktu­el­le The­men der sozia­len, eth­ni­schen und reli­giö­sen Diver­si­tät greift sie immer wie­der in ihren Wer­ken u. a. durch den Hin­weis mit­tels sub­til ange­ord­ne­ter ori­gi­nal Pla­kat­frag­men­te auf.

Im Vor­der­grund aller Wer­ke und Aktio­nen steht die Inten­si­on der Künst­le­rin, eine inten­si­ve Aus­ein­an­der­set­zung und Kor­re­spon­denz von Betrach­ter oder Akteur mit den jewei­li­gen Kunst­ob­jek­ten, wie -pro­jek­ten zu errei­chen. Das The­ma Mensch nimmt die vor­nehm­li­che Prio­ri­tät ein.

Ergän­zend dazu gibt es die Stre­etart-Frot­ta­gen der Künst­le­rin: